Mexiko – Internet für indigene Schule

  • Mexiko – Internet für indigene Schule

Ausgangslage

In Mexiko ist die Situation alarmierend: Zwischen 2018 und 2020 wurden landesweit etwa 11.200 Frauen und Mädchen getötet – im Schnitt mehr als zehn pro Tag. Besonders betroffen sind indigene Frauen, die in Armut leben und nur begrenzt Zugang zu Bildung und staatlichem Schutz haben.

Bildung spielt eine zentrale Rolle im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Mit besserer Bildung können Mädchen ihre Rechte kennenlernen und Selbstbewusstsein entwickeln. Informierte und gebildete Frauen sind besser in der Lage, sich aus gewalttätigen Strukturen zu befreien und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Viele indigene Dörfer liegen in abgelegenen, strukturschwachen Regionen ohne funktionierende Polizei oder staatliche Institutionen. Aus Mangel an Schutz durch den Staat bewaffnen sich zahlreiche Dorfgemeinschaften selbst – zum einen aus Angst vor Kriminalität, zum anderen im Kampf gegen Drogenkartelle.

Projekt

Die Grundschule in Temalacatzingo (Bundesstaat Guerrero) benötigt dringend Internetzugang. Digitale Lernangebote, Online-Recherche und der Zugang zum Wissen der Welt sind heute unverzichtbar. Das staatliche Internet ist in den indigenen Regionen Mexikos sehr instabil und hat nicht genügend Bandbreite. Wir übernehmen mit unserem Projekt die Kosten für privates Internet.

Spendenziel

monatlich 30 Euro

Projektdauer

Das Projekt ist auf Dauer angelegt. Ideal wäre eine Schule mit Spanischunterricht für eine langfristige Bildungspartnerschaft.

Partner vor Ort

Unsere Partnerin ist die Psychologin und Commandantin Yaotl Siuatl Atl Luan. Sitlati – wie sie genannt wird – ist Mitglied der indigenen Selbstverwaltung und unterstützt ihre Dorfgemeinschaft als Lehrerin. Ihr Gehalt ist sehr gering und, wie viele Lehrer*innen weltweit, finanziert auch sie Unterrichtsmaterialien selbst.

Unsere Vereinsmitglieder Kristóf Gosztonyi und Frauke Havekost kennen Sitlati persönlich.

Spenden

jetzt spenden